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12 Einsätze in 24 Stunden – Sprayer auf frischer Tat ertappt

Von Freitag, den 22.April 2005 17.00 Uhr bis Samstag,23. April 2005 17.00 Uhr verrichteten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Auggen einen 24-Stunden-Dienst wie bei einer Berufsfeuerwehr.
Es wurden in dieser Zeit 12 Einsätze mit verschiedenen Einsatzszenarien bewältigt.
Es galt am Freitag Abend unter anderem eine Ölspur zu beseitigen, ein vollgelaufener Keller musste ausgepumpt werden, ein Tier wurde per Steckleiter von einem Baum gerettet und ein Papierkorb- und Flächenbrand wurde abgelöscht. Kurz vor Mitternacht kam es noch zu einem Fehlalarm bei dem ein Rebhüttenbrand gemeldet wurde. Ein Feuer konnte keines entdeckt werden, jedoch wurden bei diesem Einsatz zwei jugendliche Sprayer auf frischer Tat ertappt und solange festgehalten bis die Polizei vor Ort war.
In den frühen Morgenstunden am Samstag ertönte schon wieder der Hausalarm im Gerätehaus und man rückte zu einer Personensuche in den Reben aus. Kaum gefrühstückt kam auch schon der nächste Einsatz, ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person.
Danach war eine Stunde Dienstsport angesagt, der aber ein schnelles Ende fand, da der nächste Notruf, ein Werkstattbrand, gemeldet wurde.
Doch auch dies war für die bereits gut eingespielte Truppe kein Problem und man konnte zum wohlverdienten Mittagessen übergehen.
Kaum erholt wurde man zu einem Flüssigkeitsbrand im Föhrenbäumle gerufen, der mit Schaum bekämpft werden musste.
Doch das große Highlight stand noch aus. Um 15.30 Uhr wurde ein Gebäudebrand im Kleinmattweg gemeldet. Schnell rückte das Löschfahrzeug aus und auf der Anfahrt konnte man bereits schwarze Rauchschwaden erkennen. Im Industriegebiet angekommen wurde schnell eine Wasserversorgung aufgebaut und drei C-Rohre zur Brandbekämpfung der komplett in Brand stehenden Hütte vorgenommen. Bürgermeister Gamb, Ehrenkommandant Röther, einige Eltern der Jugendlichen und Bürger aus dem Dorf verfolgten gespannten das Geschehen.
Sichtlich von den Strapazen gezeichnet wurde jedoch auch dieser Brand gelöscht und nachdem alles wieder versorgt war, war das Dienstende gekommen. Es waren spannende, spaßige, anstrengende und zugleich lehrreiche 24 Stunden die man erlebt hatte. Kommandant Timo Richter und sein Stellvertreter Uli Mast waren sehr beeindruckt darüber was Jugendwart Patrick Barthelmes mit seiner Truppe geleistet hat.
Ein Dank gilt auch Niklas Schäfer, Oliver Kopfmann, Jürgen Keler, Martin Behringer, Peter Richter und Petra Richter, die bei den Einsätzen, dem Funkverkehr oder der Essenzubereitung geholfen haben.
Da sich alle einig waren, dass dies ein toller Tag für alle Beteiligte war, wurde beschlossen, solch eine Aktion auch in Zukunft einmal wieder zu organisieren.
Vielen Dank an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Bei solch einem Nachwuchs braucht man sich in der Zukunft keine Sorgen um den Brandschutz in Auggen zu machen.

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